SOMMERNACHTS­TRAUM

von William Shakespeare

Eine Sommernacht. Es ist heiss. Unberechenbar ist die Liebe, rätselhaft der Zustand der Verliebtheit. Besonders in der Nacht, wenn Traum und Wirklichkeit durcheinandergeraten. Was ist real? Was Traum? Wann regieren Ordnung und Vorschriften? Wann bestimmen Leidenschaften und Chaos?

Zwei Frauen. Zwei Männer. Verliebt alle vier. Die Gefühle Helenas waren eben noch unerwidert, nun kann sie den plötzlichen Liebesbeteuerungen von Demetrius keinen Glauben schenken. Hermia, eben noch geliebt, wird verlassen von Lysander. Auch er sieht nur noch Helena.

Diese Irrungen und Wirrungen hat der koboldhafte Puck entfesselt. Auf Geheiss des Feenkönigs Oberon hat er Liebestropfen in die Augen der Schlafenden geträufelt. Die Wirkung der Tropfen: Kaum erwacht, verlieben sie sich in den oder die Erstbeste, die des Weges kommt. Doch der erste Blick fällt jeweils auf die Falschen und die Verwirrung nimmt ihren Lauf.

Im Wald der Irrungen verlieren sich Orientierung und Kontrolle. Die Welt der Vernunft und Ordnung überkreuzt sich mit einer unfassbaren Fantasiewelt. Die Macht liegt auf der Seite des Irrationalen, die Menschen sind dem Spiel der Verzauberung ausgeliefert. Der Sommernachtstraum ist ein Verwirrspiel der Liebe und Emotionen.

Das Freilichttheater mit Spielern und Spielerinnen von Niedergösgen und Umgebung.

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Mitwirkende

KÄTHI VÖGELI
Regie, Dramaturgie, Bühnenkonzept

Käthi Vögeli stammt aus Hägendorf und wohnt in Olten. Nach Matur, Lehrerdiplom und vierjähriger Leitung des Robinsonspielplatzes Olten, packte sie in Wien der Theatervirus während eines mehrmonatigen Theaterpraktikums beim "Theaterbrett Wien". 1984 begann sie ihre Theaterausbildung an der Ecole Internationale de Théâtre Jacques Lecoq in Paris. Anschliessend bildete sie sich ständig weiter, u.a. in Regie, Theater-improvisation und Stimmarbeit, so bei Keith Johnstone, Augusto Boal, Enrique Vargas, Roy Hart Theatre, Philippe Gaulier, Monika Pagneux, Pierre Byland, Bruce Myers, Mike Barnfather, Volker Hesse, Ad de Bont.

Als Mitbegründerin des Théâtre de la Grenouille von Biel betätigte sie sich in den Anfängen als Schauspielerin und als Theaterpädagogin. Bald wandte sie sich der Regietätigkeit zu. Als freischaffende Regisseurin brachte sie Inszenierungen mit professionellen Ensembles und mit Amateurgruppen zur Aufführung, so z.B. für das Theater Stans / Theater Chäslager Stans / Freilichtspiel Schloss Wildenstein BL / DLG Balsthal / Comart-Tournee-Produktionen Zürich / Zirkus Chnopf, Zürich / Théâtre des Lunes, Neuchâtel / Schlossspiele Falkenstein 2016 Niedergösgen. Neben Inszenierungen von bestehenden Werken entwickelte sie eigene Kreationen, welche sie als Uraufführungen auf die Bühne brachte.

Als Regieassistenz von Volker Hesse für die Klosterspiele Wettingen 2011 erfüllte sie sich nach mehrjähriger eigener Regiepraxis den Wunsch nach neuen Inputs und Herangehensweisen.

1988 bis 2013 unterrichtete sie als Theaterdozentin an der comart, Theaterschule Zürich.

Von 1998 bis 2007 war sie Mitglied des Kuratoriums Kanton Solothurn im Fachausschuss „Tanz und Theater“.

Zu ihren weiteren Tätigkeiten als Theaterschaffende gehören seit über dreissig Jahren theaterpädagogische Projekte mit Jugendlichen und Kindern, welche jeweils mit der Aufführung selbstentwickelter Stücke ihren Höhepunkt finden. So z.B. während 30 Jahren ein Theater- und Tanzprojekt für PrimarschülerInnen in Olten (in Zusammenarbeit mit Ursula Berger), über 20 schweizweite Theaterlager für Kinder, Projekte mit Theater JUcKT, Theaterprojekte mit Jugendlichen im Rollstuhl am Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil.

Als ein weiteres berufliches Standbein gibt sie Seminare und Coachings für Körpersprache, Stimme und Auftrittskompetenz, so zum Beispiel für Führungspersonal an mehreren Spitälern.

1989 erhielt sie den Förderpreis des Kantons Solothurn und 2017 den Annerkennungspreis der Stadt Olten für ausserordentliche Leistungen im kulturellen Schaffen von Stadt und Region.



FABIAN CAPALDI
Musik

Fabian Capaldi wurde am 2. April 1984 in Olten geboren. Mit sieben Jahren entdeckte er seine Leidenschaft an der Musik und begann mit dem Saxophonunterricht in der Jugendmusik Olten. Nach Abschluss der Rekrutenschule in der Swiss Army Band entschied sich der junge Künstler, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und absolvierte den Vorkurs der Swiss Jazz School in Bern. Im Herbst 2006 begann er sein Studium an der Hochschule Luzern–Musik. Die Masterstudiengänge „Master of Arts in Music/Performance Jazz“ (2011) und „Master of Arts in Musikpädagogik“ (2013) schloss er beide mit Bestnote ab.

2010 erhielt er den Förderpreis der Friedl Wald Stiftung, 2014 den Förderpreis für Musik des Kantons Solothurn.

Schon früh begann Fabian Capaldi mit diversen Bands und Projekten aufzutreten. Egal ob mit seinen eigenen Projekten oder als Freelancer, der junge Musiker sucht in seiner Arbeit immer wieder nach neuem Terrain. Seine stilistische Bandbreite reicht von Jazz, Soul, Funk bis zu Pop. Seine Vielseitigkeit verfeinert er an einer beträchtlichen Anzahl Konzerten und in unterschiedlichen Formationen wie zum Beispiel, Amy Macdonald, Gloria Estefan, Christoph Walter Orchestra, Donna Summer, Albert Hammond, Nelly Patty, Nik Bärtsch (Ronin, Ronin Rhythm Clan), DJ Bobo, Pepe Lienhard, Roger Cicero, Joy Denalane, Rhonda Dorsey, Charles Simmons, Patrice Covington, Alan Clark, William White, Seven, Marc Sway, Stefanie Heinzmann, Kathrine Jenkins, Petula Clark, Klaus Doldinger, Lou Bega, Paul Kuhn, 21st Century Symphony Orchestra, Caroline Chevin, Fabienne Louves, Polo Hofer, Hanery Amman, Phil Dankner, Michael v.d. Heide, Padi Bernhard, Christian Schenker, Eve Kay, Jenniffer Kae u.v.m.

Aufnahmen für Radio und Fernsehen, Studioproduktionen für Künstler aus aller Welt und Konzerte über den Globus verteilt, begleiten seitdem seinen Werdegang. Nicht zuletzt dank dieser Flexibilität ist er heute ein vielbeschäftigter Musiker.

Fabian Capaldi lebt in Lostorf, ist glücklich verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern.



ADI BLUM
Übersetzung

Adi Blum wohnt in Bern. Er studierte Anglistik, Germanistik, Philosophie. Adi Blum arbeitet als freischaffender Autor und Musiker, organisiert kulturelle Veranstaltungen und unterrichtet die englische Sprache.

Er ist Akkordeonist und Mitbegründer der Literaturgruppe „Bern ist überall“. Zudem betätigt er sich als aktives Mitglied bei Autoren und Autorinnen der Schweiz (AdS), dem Berufsverband der freien Theaterschaffenden (ACT) und im Vorstand beim „Deutschschweizer PEN Zentrum“ (DSPZ).

Adi Blum erhielt verschiedene Preise und Werkbeiträge.



UELI BLUM
Übersetzung

Ueli Blum ist in Luzern aufgewachsen. Er arbeitet als Regisseur, Schauspieler und Autor an verschiedenen Stadttheatern der Schweiz, in Deutschland, so wie der freien Szene. Als Dozent unterrichtete er am städtischen LehrerInnenseminar in Luzern, der Hochschule Luzern (Design und Kunst) und an der Schauspielakademie ZH. Von 1996-2000 war er künstlerischer Leiter des Jungen Theaters der Landesbühne Er ist Präsident der Fachkommission „Theater und Tanz“ des Kanton Solothurn und Mitglied der Fachkommission des Kantons Bern. Seine Texte sind in den Verlagen Hartmann-Stauffacher in Köln, Bloch-Erben in Berlin und Theaterstücke Verlag in München verlegt.



MALOU MEYENHOFER
Choreographie

Ausbildung professionelle Bühnentänzerin an der Zürich Tanz-Theater Schule, mit Nachdiplom in Choreographie.

Seither diverse choreographische Arbeiten in der Schweiz. 2008-2014 Arbeitsmittelpunkt Mumbai (Indien), Arbeit für Tanz- und Theaterszene sowie Filmindustrie (aka „Bollywood“). Zusatzstudium klassischer indischer Tanz (Kathak). Untererrichtet seit 2004 international (USA, Asien, Europa) Vernacular Jazz Dances. Arbeit als zeitgenössische Tänzerin, u.a. für Mem Morrisson Company (UK), Davis Freeman (Belgium), Opernhaus (Zürich). Seit 2014 Lebens- und Arbeitsmittelpunkt wieder in der Schweiz, eigene Produktion „complicated!“ 2016.



MARTIN BRUN
Lichtdesign

Absolvierte eine Ausbildung zum Fachfotografen und arbeitete mehrere Jahre in der Landschafts-, Industrie- und Architektur-Fotografie.

Seit 1979 beschäftigt er sich mit Beleuchtungen, Licht-Installationen und Fotografie.

Er ist Gründungsmitglied und Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Fish & Light GmbH, Theater- und Filmbeleuchtung, Luzern. 1995 beendete er seine Zusatzausbildung als Theater- und Fernsehbeleuchter FH in Darmstadt/D und 1996 legte er die Meisterprüfung in Veranstaltungstechnik Düsseldorf/D ab.

Seither ist er im In- und Ausland als Lichtberater, Lichtdesigner, Beleuchter, Technischer Leiter und vieles mehr überall dort tätig, wo es Licht braucht: im Theater, für Film und Fernsehen, für Museen und Ausstellungen, in den Bereichen Architektur, Kunst, Musik und Tanz.



MATTHIAS KELLER
Bühnendesign

Ist ausgebildeter Innenarchitekt HF. Als Inhaber und Geschäftsführer leitet er das Büro Atelier „Lebensformen Innenarchitektur“ in Schönenwerd.

Seine vielfältigen überregionalen Referenzprojekte finden sich bei Privatkunden, im Detailhandel und bei Firmen.

Er ist verantwortlich für Konzept und Design der Bühneninstallationen. Sein breites Fachwissen bringt er als theaterinteressierte Privatperson ein und unterstützt damit die Visualisierung des SOMMERNACHTSTRAUMs.



DORIS ANTENEN
Maske

Ist Inhaberin und Geschäftsführerin von NEWCOLORLINE, Visagistenschule in Lenzburg.

Sie unterrichtet in den Bereichen Beauty, Fashion, Foto, TV, Werbung, Camouflage sowie Kundengewinnung und -beratung und hat 18 Jahre Berufserfahrung.

Sie und ihr Team verwandeln unsere Darstellenden in Elfen, Kobolde, Verliebte, Handwerker, Hof, Puck und Titania/Oberon.



REGULA FELDER
Regieassistenz



INGRID SUTIJA
Kostüme



Lerndende der Schule für Mode und Gestalten am BBZ Olten
Kostüme Elfenwelt



URSULA BERGER
Tanz Beratung



PASCAL FELDER und Projektteam Schlossspiele Falkenstein
Produktionsleitung



Hüzu unter der Leitung von Pia Küchler
Legendäre Theater-Beiz



Schauspielerinnen und Schauspieler

Melanie Aeschbach, Alexandra Behrndt, Joel Dätwyler, Annina Felder, Regula Felder, Selina Felder, Marc-André Flück, Roland Frey, Rébecca Grütter, Josh Guelmino, Michal Hirschi, Caroline Hodel, Susanne Khan, Urs Küchler, Ferenc Lanz, Tosca Martinez, Sereina Mattenberger, Stefanie Meyer, Kathrin Misteli, Jacqueline Müller, Severin Nussbaumer, Lorenzo Pedrocchi, Lukas Riesen, Alain Röllin, Milena Rufibach, Gabi Schenker, Sebastian Schenker, Markus Spiegel, Zoe Spielmann, Ruth Stadler, Cyril Steinmann, Benjamin Waber, Christoph Weber, Simon Weigl, Alex Wenger, Erhard Wildi, Sina Wilhelm

Vorstellungs­daten

SOMMERNACHTSTRAUM

Première:
Do. 09.08.2018

Fr. 10.08.2018
Sa. 11.08.2018
So. 12.08.2018
Do. 16.08.2018
Fr. 17.08.2018
Sa. 18.08.2018
Do. 23.08.2018
Fr. 24.08.2018
Sa. 25.08.2018
Mi. 29.08.2018
Do. 30.08.2018
Fr. 31.08.2018

Dernière:
Sa. 01.09.2018

Infos

PREISE

Erwachsene: Fr. 38.–
AHV sowie Jugendliche bis 16 Jahre: Fr. 30.–
Familien mit eigenen Kindern bis 16 Jahre: Fr. 100.–
Besondere Angebote für Gruppen ab 15 Personen
Gruppenbuchungen bitte über 062 858 70 50 tätigen

Alle in Niedergösgen wohnhaften Theater-Besucher erhalten bei Abholung der Tickets einen 5-Franken-Gutschein für die hervorragende Theater-Beiz, welche die Besucher ab 18:00 Uhr verwöhnt!


ABENDKASSE

Geöffnet ab 19:00 Uhr


VORSTELLUNGS­DAUER

ca. 2.5 Stunden mit einer Pause - Von 20:15 Uhr bis ca. 22:45 Uhr


THEATER-BEIZ

Die hervorragende Theater-Beiz verwöhnt Sie ab 18:00 Uhr.


GEDECKTE ZUSCHAUER­TRIBÜNE

Alle Plätze sind nummeriert

GESPIELT WIRD BEI JEDEM WETTER, AUSSER BEI STURM!

Bei Abbruch der Aufführung vor der Pause können die Tickets (sofern möglich!) für eine andere Vorstellung umgetauscht werden.
Wird bis zur Pause gespielt, können die Tickets weder umgetauscht noch rückerstattet werden.


PARKPLÄTZE

Unbedingt die Signalisation und Anweisungen des Verkehrsdienstes beachten.

Vorverkauf

SOMMERNACHTSTRAUM

Direkt im Internet bei Ticketville. Gerne nehmen wir Ihre Reservierung auch telefonisch unter
062 858 70 50 (Telefonnummer Gemeindeverwaltung)
von Montag bis Freitag
von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 17:30 Uhr entgegen.

Anfahrt

 

Die Besucher werden gebeten, ihre Autos auf den signalisierten Parkplätzen zu parkieren. Das Parkieren auf dem Parkplatz des Gasthofes Schloss Falkenstein ist nicht erlaubt. Bitte Signalisation beachten.

ADRESSE DES SCHLOSSHOFES

Gemeindeverwaltung Niedergösgen
Schlosshof/Hauptstrasse 50
5013 Niedergösgen
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Archiv

2016

ROMEO UND JULIA
Regie: Käthi Vögeli

2014

DAS KLEINE WELTTHEATER
Text und Regie: Christoph Schwager

2012

GRÜEZI AMERIKA
Text und Regie: Christoph Schwager

2010

Die Päpstin
Text und Regie: Christoph Schwager

2008

Kleider machen Leute
von Gottfried Keller, Regie: Peter Voellmy

2006

Rinaldo Rinaldini
von Christian A. Vulpius, Regie: Peter Voellmy

2004

Der Glöckner von Nôtre Dame
von Victor Hugo, Buch und Regie: Peter Voellmy

2002

Der Herr von Falkenstein
Buch und Regie: Peter Voellmy